Prévention Promotion de la Santé Mentale / Prävention und Förderung der psychischen Gesundheit

Projet cofinancé par le Fonds Européen de développement régional
dans le cadre du programme INTERREG IVA Grand Région / Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms INTERREG IV-A Großregion. 

L'Union Européenne investit dans votre avenir / Die Europäische Union investiert in Ihre Zukunft. 

 

Über das Projekt "Prévention Promotion de la Santé Mentale"

Europäische territoriale Zusammenarbeit 2007-2013 − Psychische Gesundheit: Das CRP-Santé startet ein erstes Projekt in der Großregion
Laut einer Erhebung der Europäischen Kommission ist jeder vierte Europäer mindestens einmal im Leben von psychischen Problemen betroffen. Gemäß einer Eurobarometer-Umfrage zum Thema psychische Gesundheit haben 13% der Befragten in den letzten 12 Monaten psychologische Hilfe gesucht. 7% der EU-BürgerInnen wurden aufgrund psychologischer oder emotionaler Probleme mit Medikamenten behandelt, und 1% wurde stationär behandelt. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen sind beträchtlich: psychische Krankheiten verursachen einen geschätzten Verlust von 3-4 % des EU-Bruttoinlandsproduktes (BIP). Nur 20% der Menschen mit schweren psychischen Problemen gehen einer Erwerbstätigkeit nach, bei Menschen mit körperlichen Behinderungen sind es dagegen 65%.
 
Das Centre d'Etudes en Santé des Centre de Recherche Public de la Santé (CRP-Santé) startete am 4. Mai 2009 mit mehreren grenzübergreifenden Partnern ein erstes Projekt im Bereich der psychischen Gesundheit mit der Bezeichnung "Prävention und Förderung der psychischen Gesundheit", das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird.
 
Dieses Projekt mit Pioniercharakter verbindet Wissenschaftler, Psychiater, Vertreter medizinischer Berufe (außerhalb der Psychiatrie), der Bildung und des sozialen Bereichs sowie Patientenverbände im grenzübergreifenden Kontext.
 
Entstehung und Ziele des Projekts
Die Weltgesundheitsorganisation stellte kürzlich fest: "Ein Großteil der verfügbaren Mittel wird heute für die spezielle Behandlung und Pflege von psychisch Kranken ausgegeben, sehr viel weniger hingegen für die Entwicklung eines integrierten Systems für psychische Gesundheit".
 
Im Jahr 2007 organisierte das Centre de Recherche Public de la Santé (CRP-Santé) ein internationales Kolloquium, das zu aufschlussreichen Erkenntnissen führte:

  • weniger als 5% der wissenschaftlichen Arbeiten widmen sich Problemen in Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit, was ein klares Defizit bedeutet
  • es ist äußerst wichtig, Forschungsprojekte durchzuführen, die auf der vernetzten Arbeit der verschiedenen beteiligten Akteure basieren
  • es fehlen grenzübergreifende Arbeiten zur psychischen Gesundheit, die die Bereiche Forschung, Klinik und Gesellschaft verbinden

Dieses erste Projekt in der Großregion mit dem Titel "Prävention und Förderung der psychischen Gesundheit" umfasst drei Schwerpunkte:

  1. Aktionsforschung
  2. Maßnahmen zur Prävention/Erkennung
  3. Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit

Die Akteure der beteiligten Regionen (Luxemburg, Lothringen, Wallonien und Saarland) wollen Maßnahmen zur Prävention/Erkennung bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen, aber auch Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit bei Fachkräften und Patienten durchführen.
 
Ein entscheidender Schritt im Bereich der psychischen Gesundheit
Dieses erste grenzüberschreitende Projekt soll es ermöglichen, die vorhandenen Arbeiten in den vier Regionen zu erfassen und Konvergenzen und Unterschiede zu analysieren. Das Ziel besteht in der raschen Erarbeitung und gemeinsamen Nutzung von Programmen, Protokollen, Methoden und Bewertungsinstrumenten in Bezug auf die Prävention, aber auch die Förderung. Es geht nicht nur um die Realisierung und Betreuung der Maßnahmen, sondern auch (während der gesamten Projektlaufzeit) um deren Bewertung und die Beurteilung des Gesamtprogramms in Hinsicht auf seine Anpassung, die Prüfung seiner Nachhaltigkeit und die Übertragung der Pilotmaßnahmen auf die weiteren Regionen.
 
Die beteiligten Partner erarbeiteten folgende Ergebnisse:

  • gemeinsame Nutzung der Kenntnisse des interregionalen Kontexts im Bereich der psychischen Gesundheit
  • Pilotmaßnahmen und gemeinsame Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit
  • Einrichtung einer zweisprachigen (deutsch-französischen) interregionalen Internetseite
  • Gründung eines "grenzüberschreitenden Bündnisses von Fachkräften und Forschern", das die Dynamik der Denkansätze und Maßnahmen sichert

Projektpartner

CRP Santé
Centre de Recherche Public de la Santé
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Hôpital Kirchberg
Centre hospitalier de Kirchberg
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SHG Klinikum Merzig
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes
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CPN
Centre Psychothérapique de Nancy
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APES
Université de Liège
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CHU de Liége
Centre Hospitalier Universitaire de Liège
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IWSM
Institut Wallon pour la Santé mentale
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ASBL
Plate-Forme de Concertation en Santé Mentale de la Province de Luxembourg
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Province de Luxembourg
Une institution proche et partenaire
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Région Wallonne
Portal der Wallonie
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Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg
Ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche
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