Freizeit - Einleitung

Freizeit lässt sich als die Zeit verstehen, die uns außerhalb unserer Arbeits- / Schul- oder Ausbildungszeit zur „freien“ Verfügung steht. Historisch zurück geht das Verfügen über mehr Zeit außerhalb bindender Verpflichtungen, durch den täglichen Broterwerb in der jüngeren Geschichte auf die Industrialisierung seit dem 18. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert ist es zu einer deutlichen Arbeitszeitverkürzung gekommen, die uns letzten Endes ein beachtliches mehr an Erholungs- und Freizeit brachte. In den letzten Jahrzehnten scheint der Prozess eher rückläufig und durch die Verdichtung von Ausbildungs- und Arbeitsprozessen sind die Anforderungen an Ausbildungskandidaten und Arbeitnehmer immens gestiegen. Damit ist auch der Bedarf an Erholung und Freizeit als Ausgleich auf diese Verdichtungsprozesse gestiegen. Zudem haben sich Freizeitgewohnheiten verändert, dem Einzelnen stehen jederzeit via Internet vielfältigste Angebote und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Zurückgegangen sind teilweise direkte Sozialkontakte wie z.B. Vereinsaktivitäten. Andererseits ermöglichen die elektronischen Medien in bisher nie gekanntem Umfang Kontakte in die ganze Welt.

Zur Erhaltung unserer seelischen Gesundheit spielt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Freizeit und Arbeits- bzw./ Ausbildungszeit eine bedeutende Rolle.

Freizeit allein

  • Nichts tun
  • Spielen
  • Lesen
  • Musizieren
  • Musik genießen
  • Fernsehen
  • Im Internet surfen
  • Lernen
  • Reisen

Freizeit allein gestalten - LINKBEISPIELE:

Verband der Volkshochschulen des Saarlandes e.V.
Kochkultour - Die Koch- und Patisserieschule
Hobbymap.de - alle Hobbys auf einen Blick

Freizeit mit Anderen

Kreativität

Kreativität wohnt allen Lebewesen inne. Bei den höher entwickelten wie uns Menschen stellt sie gewissermaßen die Schaffenskraft schlechthin dar. Sie ist darüber hinaus ein bedeutendes Element seelischer Gesundheit und eine gute Möglichkeit, mit sich selbst im Gleichgewicht zu bleiben oder auch mit schwierigen- oder Krisensituation produktiv umzugehen. Sogar wenn es zu körperlichen oder seelischen Erkrankungen gekommen ist, kennen wir den hohen Nutzen von Kreativität, die neue Türen öffnen und wieder Kraft und Ausdrucksmöglichkeiten geben kann. So ist auch bekannt, dass namhafte Künstler wie Vincent van Gogh, Ernest Hemingway, Frédéric Chopin eben gerade in seelischen Krisen Kunstwerke von starker Ausdruckskraft und höchster Emotionalität schaffen konnten.

Außergewöhnliche Kreativität lässt sich von der alltäglichen durch ihre besondere Bedeutung auch für andere Menschen abgrenzen. Sie benötigt besondere Begabungen, Persönlichkeitseigenschaften wie Widerstandsfähigkeit und unterstützende Umgebungsbedingungen. Kreativität ist etwas, das alle Menschen für sich erst entdecken müssen. Sei es, dass sie sich auf Schöpferisches einlassen, das andere in die Welt gesetzt haben oder dass sie ihre eigenen Fähigkeiten im kreativen Tun herausfinden.

Sport und Bewegung

Sport und Bewegung sind Bereiche, die Menschen aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten ansprechen. "Mens sana in corpore sano" ist ein seit Jahrhunderten nicht ohne Grund tradierter Satz, der uns darauf aufmerksam macht, dass wir Körper, Geist und Seele als Ganzes pflegen und entwickeln sollen.

Sport- und Fitnessclubs aller Art haben deswegen auch in unserer heutigen Gesellschaft eine große Bedeutung für die Freizeitgestaltung. Sie können eine große Allgemeinheit oder auch einzelne Interessengruppen ansprechen.

Sport und Bewegung lassen sich aber nicht nur gemeinsam, sondern auch alleine betreiben. Wir wissen heute, dass sich körperliche Aktivitäten positiv auf das psychische Befinden auswirken, nicht nur über mentale, sondern auch über physiologische Prozesse.

 

 

Kultur genießen

Freundschaft

„Freundschaft ist eine Seele mit zwei Körpern“ formulierte es Aristoteles. Freundschaft bezeichnet anders ausgedrückt eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die geprägt ist von Sympathie, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Damit sich Vertrauen entwickeln kann braucht es Zeit, gemeinsame Zeit und viele positive Erfahrungen zwischen den beiden „befreundeten“ Personen. George Washington (1. US-Präsident) drückte es so aus: „Wahre Freundschaft ist eine sehr langsam wachsende Pflanze“.  Freundschaften sind also kein „Ding“, das man einmal erwirbt und für immer besitzt. Sie brauchen Pflege, wie eine Pflanze, die verdurstete, wenn man ihr kein Wasser mehr gäbe.

Freundschaft suchen, aufbauen und erhalten

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