Bildung - Einleitung

Die Entwicklung des Menschen wäre ohne Erkundung und Erfahrung von Neuem, ohne Wissenszuwachs nicht denkbar. Zur unserer Fortentwicklung und zur Erhaltung unserer psychischen Gesundheit gehört die Neugier, unser Streben nach Wissen. Gesundheit ohne Bildung ist gerade in unseren westlichen Gesellschaften nicht vorstellbar.

Für die meisten unter uns, beginnt Bildung im Elternhaus erstmals wird sie uns bereits strukturiert im Kindergarten im Rahmen der Vorschule vermittelt. Was zu einer gesunden psychischen Entwicklung beiträgt, können Sie auf den weiterführenden Seiten erkunden.

Schule

Kinder verbringen eine große Zeit in der Schule. Deshalb ist das schulische Umfeld für sie ein bedeutender Ort für Ihre persönliche Entwicklung. Schule ist aber nicht nur ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche leben, lernen und arbeiten, sondern auch ein Arbeitsplatz – für Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitarbeiter der Verwaltung. Schulische Gesundheitsförderung umfasst deshalb sämtliche Bereiche der Lebenswelt "Schule" und bezieht auch alle Mitglieder der Schule mit ein.

Viele verschiedene Faktoren beeinflussen den "Lebens- und Arbeitsraum Schule". Ob gesundes Essen ( Vernetzungsstelle Schulverpflegung Saarland), ausreichende Bewegungsmöglichkeiten, gutes Arbeitsklima des Lehrerteams, der Umgang mit Stress oder spezielle Rahmenbedingungen des Systems: Unterschiedliche Maßnahmen sind oftmals notwendig um das psychische, körperliche und soziale Wohlbefinden aller zu unterstützen ( Gesunde Schule im Saarland).

In unseren Links finden sie weitere Beratungsmöglichkeiten, Hinweise auf Unterrichtshilfen oder Nachhilfe sowie Therapiemöglichkeiten bei ernsten Problemen oder Lebenskrisen:

Ausbildung / Lehre

Ausbildung können wir als die Fortsetzung der schulischen Bildung mit stärkerem Bezug zur Praxis  und dem Berufsalltag verstehen. Insofern vermischen sich das eher "geschützte" schulische Milieu, wo pädagogisch-erzieherische Aspekte im Vordergrund stehen, mit dem eher beruflich geprägten Lebens- und Alltagsumfeld, wo für uns alle der "Ernst des Lebens" beginnt.
Dies gilt besonders für Lehr- und Ausbildungsberufe weniger für die eher theoriegeleiteten Studienfächer an Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzung für eine gesunde Ausbildung ist ein stützendes, anregendes Lern- und Arbeitsumfeld. Dies gilt sowohl für die Auszubildenden/Studenten als auch für die Lehrer und Ausbilder.
Wenn Auszubildende Schwierigkeiten auf dem 1. Ausbildungsmarkt haben können Sie Ihre Ausbildung auch in einem unterstützenden Rahmen absolvieren: BFW-Saarland; CEB-Akademie; ).

In unseren Links finden sie Hinweise auf Beratung, Unterstützung, Hilfen sowie Therapiemöglichkeiten bei ernsten Problemen oder Lebenskrisen:


Lehre

Als Auszubildende unterliegen wir einem besonderen Schutz des Ausbildungsbetriebes und unserer Ausbilder. Als sogenannte "Schutzbefohlene" unterstehen wir deren Fürsorgepflicht.
Die Ausbilder und die Ausbildungsstätten haben uns ein "gesundes Ausbildungsklima" bereitzustellen, das gekennzeichnet ist von einem angemessenen zwischenmenschlichen und respektvollen Umgang bei gleichzeitiger Vermittlung von anwendungsbezogenem Fachwissen.
Sie dürfen ihre Machtposition nicht uns gegenüber ausnutzen. Bei Problemen am Ausbildungsplatz können Sie Beratung erhalten. Eine gute Ausbildung vermittelt uns gleichermaßen Fachwissen, Selbständigkeit und Autonomie.

In unseren Links finden sie weitere Hinweise auf Beratung, Unterstützung, Hilfen sowie Therapiemöglichkeiten bei ernsten Problemen oder Lebenskrisen.

Hochschule

Studium
Im Studium lernen wir einerseits selbständiges, wissenschaftliches Arbeiten. Andererseits sollten  geistige Kreativität und "Forschergeist" innerhalb eines verdichteten Lern-, Wissens- und Erfahrungskontext geweckt werden.
Ein gesundes Lernfeld schützt vor Überforderung und stellt einen fairen Leistungswettbewerb sicher (http://www.uni-saarland.de/). Gleichzeitig muss im "Massenbetrieb" Universität besonders einer Vereinsamung vorgebeugt werden. Der Erhalt der psychischen Gesundheit wächst mit dem Bereitstellen beherrschbarer Lernbedingungen, zu denen auch ein angemessener Ausgleich im Kontakt- und Freizeitbereich gehört (http://www.htw-saarland.de/).

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Weitere Bildungsmöglichkeiten

Weitere Bildungsmöglichkeiten
Im Sinne eines "lebenslangen Lernens" soll in unserer Gesellschaft jeder die Möglichkeit haben, seinen Interessen entsprechend sein Wissen zu vertiefen oder sich neues Wissen anzueignen. Das ureigene Bedürfnis, die menschliche Neugier treibt uns dazu an, den eigenen Horizont zu erweitern, Erfahrungen mit anderen, ggf. auch an ähnlichem Interessierten Menschen auszutauschen. Es ist die Grundlage der menschlichen Kommunikation, das Menschen untereinander ihre Erfahrungen austauschen, voneinander lernen um ein besseres und gesundes Leben führen zu können. "Die Gruppe ist immer klüger als der Einzelne": Dieses Wissen aus der Kommunikationspsychologie machen sich Menschen seit jeher zu nutze. Es hat auch schon etliche Zeit Eingang in unsere moderne Lebens- und Arbeitswelt gefunden, trotz gegenteiliger Entwicklungen bedingt durch Vereinzelung im Erwerbsprozess. Wer ein erfolgreiches Unternehmen führen will, muss das Wissen seiner Mitarbeiter optimal nutzen. Dazu gilt es, entsprechende Arbeits- und Kommunikationsbedingungen in einer Betriebskultur zu integrieren und für uns Alle geeignete Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor zu halten.

Volkshochschulen
Viele Städte und Gemeinden, aber auch Wohlfahrtsverbände und Vereine und andere gesellschaftliche Institutionen machen Angebote für Jedermann. Hier kann, anders als im leistungsorientierten Bildungsbereich, ohne große Hürden jeder von uns seiner Neigung entsprechend "Kurse", Bildungsgänge belegen und im Austausch mit anderen seinen Wissens- und Erfahrensraum erweitern.

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Volkshochschulen Saarland (VHS)